Trek verkauft in den USA direkt, AX Lightness pleite und noch viel mehr | Ride MTB

Trek verkauft in den USA direkt, AX Lightness pleite und noch viel mehr

Der Leichtbauspezialist AX Lightness leidet unter finanzieller Schieflage, Trek verkauft in den USA im Netz die Bikes direkt, Bosch markiert Präsenz in Australien und Basler bauen superleichte Carbonräder. Noch mehr News zu Bikes und Parts gibt es nach dem Klick.

+++ Beim deutschen Leichtbauspezialisten AX Lightness hängt der finanzielle Haussegen schief: Der Carbonteile-Fertiger musste Insolvenz anmelden und sucht derzeit nach neuen Investoren. Schuld daran ist nicht etwa die Fahrradabteilung – diese sei kerngesund und tüchtig am Wachsen. Die Motorsportsparte sorgt für die finanzielle Misere.

+++ Nachdem sich Intercycle von Cat Eye verabschiedete, springt Chris Sports proaktiv in die Bresche: Neu sind die Lichter und Velocompis von Cat Eye für den Fachhandel beim Münchwiler Unternehmen Chris Sports zu haben. Die Auslieferung beginnt per 1. Januar 2016, der Vororder läuft ab sofort.

+++ E-Bike-Vorzeigehersteller Bosch erobert Neuland: Ab September wird das Unternehmen Eurocycles als lokaler Servicepartner für Bosch eBike Systems in Australien tätig. Zudem wurde Cameron Burke als regionaler Fachberater für Bosch eBike Systems auf dem Kontinent gewonnen. Das Unternehmen will damit seine weltweiten Aktivitäten intensivieren und die globale Ausrichtung unterstreichen.

+++ Der Basler Custom Made Spezialist Hilite bietet Carbon-Massrahmen an. Diese werden in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen bcab composites AG gefertigt. Es sollen Rahmengewichte ab 600 Gramm möglich werden.

+++ Magura bleibt der hydraulischen Felgenbremse treu. Neu ergänzt das Model HS 22 das Portfolio zwischen dem Einstiegsmodell HS11 und dem Felgenbremsklassiker HS33.

+++ Trek investiert in ein neues Verkaufsmodell: In den USA können die Kunden bald im Netz beim Hersteller Bikes und Zubehör direkt einkaufen. Der US-Hersteller will mit dem Trek Connect genannten System auf den zunehmenden Online-Handel reagieren. Das im Netz bestellte Rad wird über ein Trek-Fachgeschäft ausgeliefert, das für die Endmontage einen Grossteil der bisherigen Marge erhält. Das Verkaufsmodell wird Trek zuerst im US-Heimmarkt anwenden. Eine Ausweitung des Online-Verkaufs soll dort ausgedehnt werden, wo die Marktumgebung das zulässt.


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