Turner präsentiert das neue Enduro-Bike RFX-Carbon
Als Turner im Jahr 1999 das RFX auf den Markt brachte, gab es Hauptsächlich Downhill-oder Cross-Country-Bikes. Freeridebikes die man auch berghoch noch angenehm bewegen konnte, waren kaum vorhanden. Das RFX war damals ein Vorreiter, denn es war bergab toll zu fahren, überzeugte aber auch bergauf mit einer für damals hohen Pedaleffizienz.
Nun präsentiert die amerikanische Kultschmiede, die lange nur auf Aluminium setzte, ihr neuster Wurf unter dem Namen RFX. Dieses kommt als wandelbares Enduro-Bike mit einem Carbon-Rahmen aus Toray-High-Modulus-Fasern. Steif aber trotzden komfortabel zu fahren, arbeitet der Hinterbau über das bewährte DW-Link. 160 Millimeter Hub gibt der Hinterbau frei, während vorne bis zu 180-Millimeter-Gabeln verbaut werden können. Im Weiteren bietet der Hinterbau auch beim Einsatz von 2.4 Zoll breiten Schlappen viel Reifenfreiheit.
Das RFX lässt seine Charakteristik auf den entsprechenden Einsatzbereich anpassen. So können Federgabeln von 160 bis 180 Millimeter Hub eingesetzt werden. Im Weiteren besteht die Möglichkeit den Lenkwinkel in 0.5-Grad-Schritten von 65 auf 66 Grad zu verändern. In Sachen Laufräder setzt Turner auf 27.5-Zoll. Von Plusgrössen oder Boost-Standard bei den Achsen keine Spur – es geht also auch ohne.
Beim Kabel-Routing legt Turner die «Karten» offen. Die Kabel und Leitungen verlaufen extern und sind somit gut für die Wartung erreichbar. Einzig der Bedienungszug der Variosattelstütze schlüpft durch das Sattelrohr hinab und gesellt sich kurz vor dem Tretlager zu den anderen Kabel und Leitungen.
Rahmensets und Komplett-Bikes sollten bis Ende September den Weg in die Schweiz finden. Wenn alles glatt läuft, ist das RFX am Testride in Lenzerheide zum fahren bereit.
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