Colle della Bicocca
Beschreibung
Gestartet wird in Sampeyre. Von hier kurbelt man sich auf Asphalt und später auf Forststraße mit stetiger, gut fahrbarer Steigung bergauf. Tipp: Wer Kräfte sparen will, kann alternativ den Sessellift als Shuttle bis zum Colle di Sampeyre nutzen (Öffnungszeiten beachten!). Am Colle di Sampeyre (ca. 2300 Meter über Meer) wechselt man vom Valle Varaita ins Valle Maira und folgt der Strada dei Cannoni – einer historischen, aussichtsreichen Militärstraße, die zu den eindrucksvollsten Höhenwegen der Region zählt. Mit Ausblicken auf den markanten Monviso, den Monte Pelvo und weit ins piemontesische Bergland geht es weiter zum Colle Terziere und schließlich zum Colle della Bicocca.
Hier beginnt die Abfahrt – zunächst durch offene Almflächen, später durch dichte Lärchenwälder. Der Trail windet sich in zahllosen Serpentinen, immer wieder unterbrochen von Wurzelpassagen und steinigen Abschnitten. Technisch bewegt sich die Strecke meist im Bereich S2, bleibt aber durchweg flüssig fahrbar und bietet viel Fahrspaß. Zielpunkt ist Borgata Chiesa, ein kleiner, idyllisch gelegener Ort.
Wichtiger Hinweis: Die Hochlagen rund um die Strada dei Cannoni sind landwirtschaftlich genutzt – mit Weidevieh und Hirtenhunden ist zu rechnen. Bei Begegnungen sollte zu Fuss ein großer Bogen um die Tiere gemacht werden.
Der Rückweg nach Sampeyre führt über eine Mischung aus Nebenstraßen, Trail-Abschneidern und kurzen Asphaltpassagen, vorbei an kleinen Weilern und über wenig befahrene Wege – ein stimmiger Ausklang einer eindrucksvollen Runde.
Karte & GPX-Track
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Details zur Tour
40 km
1440 m
1440 m
958 M.ü.M.
2278 M.ü.M.
1 Tag
Sampeyre
Sampeyre
3586
gut tauglich
Weitere Informationen
keine Möglichkeiten entlang der Strecke
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Heute gemacht. Ich habe jetzt schon einige Touren von euch gemacht und war oft begeistert. Ich war aber noch nie so enttäuscht wie heute. Das hochkurbeln ist angenehm auf der Teerstraße und die Aussicht oben ist gut, aber im Vergleich mit anderen Aussichten in den Westalpen, für mich, auch eher im Mittelmaß. Das was mich enttäuscht hat, war aber der Trail. Vielleicht hat er auch seit dem Kommentar vom Vorgänger gelitten. Oben wird er gerade mit Bagger zu einem 1,5 Meter breiten Schotterweg ausgebaut. Danach ist dann nur noch eine ausgespülte Rinne voller loser Steine und Äste. Ich hab schon so viele schöne Trails in den Westalpen fahren dürfen und auf einige bin ich nur durch eure Empfehlung gestoßen. Vielleicht vermeidet mein Kommentar den Frust für andere, oder wenn es jemand ganz anders erlebt, dürft ihr mich gerne berichtigen. Bei der Stone King Ralley 2022 wurde der Trail, der parallel rechts dazu verläuft gefahren, vielleicht eine lohnende Alternative?
Es gab Mitte Juli vereinzelte Starkregenereignisse, wodurch der Trail beschädigt wurde. Ähnlich in Ceillac. Ist eben kein Bikepark sondern Natur.
Super Tour - würde sie sofort wieder machen. Der Höhentrail der Strada dei Cannoni ist aussichttechnisch gesehen eine Wucht. Der Abfahrts-Singletrail ist in gutem Zustand, macht Spass und entspricht der Bewertung im Text. Unten angekommen kann man sich die Umfahrung über Ribiera schenken. Der Trail ist stark zugewachsen. Die nachfolgenden Wege ab Posterle inferiore sind dann wieder gut im Schuss.