Jakobshorn Ischalp-Abfahrt | Ride MTB

Jakobshorn Ischalp-Abfahrt

Davos Jakobshorn-Brämabüel

Vom Gipfel bis ins Tal auf einem flowigen Singletrail – das geht beim Jakobshorn in Davos. Die Abfahrt über den Brämabüelgrat zur Ischalp und weiter hinab ins Ortszentrum verläuft nur auf ein paar wenigen Metern auf Schottersträsschen, der rest ist pures Trail-Vergnügen.


Beschreibung

Sportliche Zeitgenossen erklimmen das Jakobshorn aus eigener Kraft, indem sie via Clavadel und Clavadeleralp auf dem Alpsträsschen hoch zum Gipfel treten. Der Aufstieg ist gut machbar und erst im Schlussstück recht steil. Die meisten Mountainbiker nehmen für den Aufstieg zum Jakobshorn aber die Gondelbahn, die bis auf den Gipfel führt. Die Abfahrt beginnt dann happig mit dem Gratweg zum Brämabüel. Für gute Fahrtechniker ohne Höhenangst ist dieser Abschnitt ein Leckerbissen, für die anderen beginnt der Abfahrtsspass dann in vollem Umfang auf der Anhöhe oberhalb der Brämabüelstation. Der Trail schlängelt sich sanft durch das, zum Teil steile Gelände hinab zum Speichersee – unterbrochen durch einige Serpentinen. Nun rollt man einige Meter auf einem Strässchen bis rechterhand schon der nächste Trail beginnt. Dieser führt durch ein Meer von Alpenrosen zur Ischalp. Ein paar Meter Schottersträsschen führen dann zum Bike-Trail, der wenig unterhalb der Ischalp (Mittelstation der Gondelbahn) bis fast ins Ortszentrum von Davos führt. Dieser Weg ist besonders spassig, hat viele Anlegerkurven und viele Flow-Passagen.

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Karte & GPX-Track

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20 km

1075 m

1075 m

1538 M.ü.M.

2556 M.ü.M.

1 Tag

Davos

Davos

1621

gut tauglich

Thomas Giger
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Feb
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Morgens mit dem Auto im Mittelland gestartet, und dann direkt in den Anstieg von 1600 auf über 2500 Meter über Meer – nicht so schlau… Im oberen Teil musste ich daher öfters mal runter vom Bike, akklimatisiert aber sicher alles fahrbar. Den Gratweg fand ich den Hammer, und bis auf eine Stelle auch technisch nicht zu anspruchsvoll. Unterhalb 2200 Meter über Meer geht die GPX-Route gerade über einen schwarzen kaum befahrenen Trail den Grat entlang. Hier gibt es eine Variante über einen leichtereren und mehr befahrenen Trail nach Südwesten, der unterhalb 2100 Meter über Meer wieder auf die GPX-Route trifft. Direkt unterhalb Ischalp bin ich in den Chügelibahn-Trail eingebogen, der führt dann unten, anstatt rechts auf den Forstweg, gerade weiter direkt zur Bolgen Plaza, wo es das verdiente Bier gab. Super Panorama, oben alpin, unten gebauter Flowtrail, eine geniale Tour!

Auch wenn fast niemand selbst hochfährt, hier ein paar Anmerkungen zum Aufstieg: Bis Clavadel einfach, danach wird es steiler, Steigung liegt bei 10 bis 15 Prozent bis zur Clavadeler Alp. Danach wird es vorübergehend etwas flacher, aber ab 2200 Metern wieder richtig steil mit zum Teil über 20 Prozent. Ich habe dann das Bike meist gestossen, fitte Fahrer können sicher alles fahren. Die letzten 150 Höhenmeter sind dann wieder flacher.
Wegen starken Windböen bin ich den Gratweg nicht gefahren sondern wieder ein Stück die Strasse runtergefahren und weiter unten in den Trail eingebogen. Die Abfahrt macht Spass und ist nicht allzu technisch.

Ich bin oft nach Bahnschluss aus eigener Kraft hochgefahren. Dann ist das Licht am schönsten und die Trails sind menschenleer. So gesehen ist der Aufstieg aus eigener Kraft sogar ein Insider-Tipp...