Passo dell'Ables | Ride MTB

Passo dell'Ables

Passo dell'Ables

Auf dem Weg über den Passo dell’Ables wird vor Augen geführt, welch spektakuläre Strassen im Zweiten Weltkrieg in die Alpen gebaut wurden. Heute ist von der Route nur noch ein Trail übrig, und im Aufstieg ist alpine Trittsicherheit gefragt.


Beschreibung

Die Tour über den Passo dell’Ables von Bormio ins Valle del Braulio ist geprägt durch den letzten Abschnitt des Aufstiegs, der mit einem Mountainbike auf den Schultern an der Grenze des Machbaren ist, und der langen und wilden Abfahrt auf einem Trail, wo vor wenigen Jahren noch ein Gletscher lag. Los geht es auf der Tour in Bormio, man fährt ein Stück auf der Strasse in Richtung Santa Caterina und biegt dann nach Uzza in den eigentlichen Aufstieg ein. Die Route ist als Mountainbike-Strecke markiert und führt als Schotterweg bis auf 2250 Meter über Meer. Die nächsten 300 Höhenmeter führen auf einem wenig steilen Singletrail, trainierte Mountainbiker meistern diesen Abschnitt fahrend. Wo die alte Strasse verschüttet ist, zweigt rechts ein Singletrail ab, und nun beginnt die heikle Phase. Anfänglich ist der Weg gut begehbar, aber der Traverse wird er dann aber hochalpin und führt durch das extrem steile Schuttgelände. Je nach Witterung findet man hier mal bessere, mal schlechtere Bedingungen an. Es ist Trittsicherheit und gutes Schuhwerk gefragt. Dieser Abschnitt ist nichts für, in alpinem Gelände unerfahrene Personen! Auf keinen Fall bei kühlen Bedigungen auf die Tour, hier könnte der Boden gefroren sein, was zu prekären Verhältnissen führen würde.

Schliesslich erreicht man einen kleinen Tunnel, ab da wird die Lage besser, und wenig später ist auch schon die Passhöhe erreicht. Die Abfahrt führt auf der anderen Bergseite hinab ins Valle del Braulio. Der Weg ist noch ganz jung weil hier noch bis vor wenigen Jahren ein Gletscher lag. Langsam nimmt der Weg Formen, ist aber bereits jetzt für gute Fahrtechniker fahrbar. Es ist ein spezielles Gefühl, durch diese riesige Gesteinslandschaft zu fahren. Schliesslich erreicht man eine ehemalige Soldatensiedlung, und nun gehts auf dem Höhenweg weiter. Der Weg ist nun deutlich flüssiger. Nach einem kurzen Aufstieg ist eine Abzweigung erreicht. Der flowigere Trail führt hier nun rechts weg, erreicht aber früher die Passstrasse. Die knackigere Variante geht noch etwas weiter und führt dann enorm steil bergab. Wer in Kurven das Hinterrad nicht umsetzen kann, wählt definitiv die erstere Variante. Schliesslich rollt man noch einige Meter auf der Passstrasse bergab und zweigt wenig oberhalb von Bormio rechts nochmals auf einen Singletrail ab. Die ganze Tour ist ein hochalpines Erlebnis, das nur sehr guten Mountainbikern mit Gebirgserfahrung zu empfehlen ist.

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Karte & GPX-Track

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34 km

1835 m

1835 m

1199 M.ü.M.

3009 M.ü.M.

1 Tag

Bormio

Bormio

1630

nicht tauglich

Thomas Giger
Jan
Feb
März
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Jun
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Haben den Pass am 23.07.25 gemacht und die Überschreitung geschafft. War herausfordernd aber machbar bei gutem und trockenen Wetter. Ab 2700 nicht dem Ride Track folgen sondern dem signalisierten Wanderweg T4. Erfordert trotzdem Trittsicherheit und keinensfalls alleine die Tour machen. Weg zum Teil nicht mehr sichtbar aber sehr gut signalisiert

Ich habe die Tour am 02.07.2025 versucht. Die Tragepassagen ab 2700hm war nicht mehr begebahr, da der Weg von Schuttlawinen überdeckt ist. Der Weg ist also nicht mehr vorhanden und es ist sehr gefährlich, es selbst zu versuchen. Ich bin an einigen Stellen abgerutscht und habe aufgeben müssen.
Wie der Downhill ist, kann ich leider nicht beurteilen.

Ich habe die Tour am 22. Sep 2019 gefahren. Ich habe den Weg zum Passo dell‘Ables problemlos gefunden. Der Weg und auch das Tunnel sind vorhanden und das viele viele Geröll auch.... ist ja auch eine hochalpine tour.... Das Ride hat die Tour wie immer super beschrieben....

für die Überschätzung von einem selber kann ja das Ried nichts dafür.....

ich mache die Tour sicher wieder einmal...
Hochalpines Biken pur

Ab ca. 2600 existiert der Weg schlicht nicht. Vorhanden ist nur Geröll und exponiertes Gelände. Der kleine Tunell? Geröll.
Die Passhöhe? Geröll. Unten angekommen haben und die Bormianer(?) die Abwesenheit des Wanderwegs bestätigt und uns nicht geglaubt, dass wir mit den Fahrrädern oben waren. Morgen machen wir einen Flowtrail und schlafen aus. Nie mehr Passo dell'Ables.