10 Jahre Touren-Datenbank – heute ist alles anders!
Der 10. März 2016 war für Ride mehr als ein Relaunch. Er war ein Richtungsentscheid. Mit der neuen Website wurde ein über 15 Jahre gewachsener Fundus an Singletrail-Touren digital erschlossen und den Abonnenten zugänglich gemacht. Die Logik dahinter war simpel: Ein Abo musste mehr sein als Papier. Denn schon damals war klar, dass man mit einer gedruckten Zeitschrift allein langfristig nicht mehr bestehen kann.
Die Strategie lag auf der Hand. Viele Abonnenten kamen wegen der grossen Touren-Reportagen. Genau dort setzte Ride an. Mit der Tourendatenbank entstand das Fundament für ein Abo mit Mehrwert.
Kompromissloser Fokus: Singletrails
Der Start im März 2016 war auf den ersten Blick unspektakulär. Knapp 600 Touren gingen online, im Vergleich zu Plattformen wie Outdooractive oder später Komoot eine kleine Zahl. Der Unterschied lag aber nie in der Masse, sondern im Fokus: kompromisslos Singletrail. Und genau dort ist Ride bis heute konkurrenzlos. Andere Plattformen verstehen die Zielgruppe nicht wirklich, fürchten den konsequenten Trail-Fokus oder scheitern an der Komplexität, ihn in ihren Systemen sauber abzubilden.
Der Erfolg gab Ride recht. Die Abonnentenzahlen legten nach 2016 markant zu und wachsen bis heute weiter – im Zeitschriftenmarkt ist das alles andere als selbstverständlich. Parallel dazu wuchs auch die Datenbank: von knapp 600 auf inzwischen über 2600 Touren. Aus dem Fokus auf die Schweiz wurde ein Angebot für den gesamten Alpenraum sowie für zahlreiche Mittelmeer- und Atlantikinseln.
Das Abo neu erfunden
Ride ist heute längst nicht mehr einfach eine Zeitschrift mit Tourentipps. Ride ist eine Tourendatenbank mit Zeitschrift. Die letzten zehn Jahre haben das deutlich gezeigt: Mit einem reinen Printprodukt hätte Ride niemals diese Abo-Stärke erreicht. Papier allein reicht nicht mehr. Ein reines Digitalabo wäre jedoch ebenso zu wenig gewesen, weil digitale Angebote oft austauschbar und flüchtig bleiben. Erst die Verbindung aus digitaler Tiefe und gedruckter Wertigkeit macht Ride zu dem, was es heute ist.