Canyon: Der Gründer ist wieder der Boss
Mit Roman Arnolds Rückkehr wird Nicolas de Ros Wallace in gegenseitigem Einvernehmen von seiner Position als CEO zurücktreten. In den letzten dreieinhalb Jahren habe gemäss Canyons Pressemitteilung Nicolas de Ros Wallace den Versender durch eine Phase des Wachstums und des Wandels geführt. Unter seiner Führung habe sich der Umsatz auf 800 Millionen Euro fast verdoppelt. De Ros Wallace habe die Markenposition von Canyon auf dem globalen Fahrradmarkt gestärkt, die organisatorischen Fähigkeiten des Unternehmens erweitert und den Ruf für Innovation, Leistung und Direct-to-Consumer-Exzellenz gefestigt.
Gründer wieder im Sattel
Firmengründer und bisheriger Chairman Roman Arnold wird ab dem 1. September in einer operativen Rolle als Executive Chairman in das Unternehmen zurückkehren. In dieser Position werde er sich auf die langfristige Vision und die zukünftige Strategie des Unternehmens konzentrieren. Dabei schlage Arnold die Brücke zwischen Canyons Tradition aus Innovation und Spitzenleistung und dem weiteren Wachstum des Unternehmens. Gemeinsam mit dem Executive Management Team soll der Firmengründer dafür sorgen, dass Canyon eng mit seinen Gründungswerten verbunden bleibt und zugleich die strategischen Initiativen konsequent vorantreibt.
Umsatzmotor stottert
Die belgische Investmentgesellschaft GBL (Groupe Bruxelles Lambert), mit 49,9 % Anteilen Mehrheitseigentümer bei Canyon, hatte im jüngsten Halbjahresbericht ernüchternde Geschäftszahlen des Koblenzer Fahrradherstellers bekannt zu gegeben. Gemäss dem Bericht von GBL verzeichnete Canyon in den ersten sechs Monaten des Jahres 2025 einen Umsatz von 398 Millionen Euro, was einem Rückgang von rund 5 Prozent im Vergleich zur Vorjahrperiode entspricht.