Dirt Foundation steht zum Verkauf
Grosse Schritte
Dirt Foundation hatte mit stimmigen Designs und einem Konzept für die Unterstützung des Unterhalts oder Bau lokaler Bike-Strecken die Bekleidungs-Szene aufgemischt. Seit 2012 stehen die Geschäfte jedoch still. «Ich habe im Frühjahr 2012 Dirt Foundation mit einer positiven Bilanz und reich an neuen Erfahrungen und Kontakten abgeschlossen." sagt Dirt Founation Gründer David Kluth und fügt weiter an: «Der Verkauf der Bekleidung lief von Anfang an ausgesprochen gut und das Kundenfeedback war sehr positiv. Da ich aber parallel dazu auch für eine grosse Bike Marke tätig war, musste ich mich irgendwann für einen Weg entscheiden».
Sentimentale Gründe
Die Website von Dirt Foundation ist bereits länger nicht mehr online, das Facebook-Profil ist weiterhin zugänglich. «Ich habe mich um den Abschluss von Facebook nur aus sentimentalen Gründen noch nicht gekümmert. Aber vielleicht ist jetzt der Moment gekommen, um mich davon zu trennen», erklärt Kluth.
Umfassendes Paket
Der Dirt Foundation-Gründer denkt auch darüber nach, die Marke an einen engagierten Fachhändler oder Grosshändler abzugeben. Das Paket sei immer noch umfassend – denn vorhanden sind: Eine eingetragene, europaweit geschützte Marke, eine umfassende Webseite, ein Webshop für den CH- und EU-Raum inklusive Bezahlsystem, eine Facebook-Page mit rund 1'500 Followern, sowie Kontakte zu Lieferanten in Europa und diverse Schnittmuster für Jerseys, Hosen, T-Shirts, Pullover im Bereich All Mountain und Enduro.
Wie könnte es weitergehen?
Kluth präsentiert bezüglich einer Weiterführung der Geschäftstätigkeit seine Sicht: «Das überlasse ich natürlich vollständig den neuen Eigentümern. Eine Idee könnte sein, Kunden via Wettbewerbe in den Designprozess einzubinden und die Community darüber abstimmen zu lassen, welche Produkte in Serie gehen. Das schafft grosse Kundennähe und würde mit der bisherigen Positionierung der Marke sehr gut harmonieren.»