Hat Frischi Schleichwerbung gemacht? | Ride MTB

Hat Frischi Schleichwerbung gemacht?

Die nationale und internationale Mountainbike-Ikone Thomas Frischknecht steht in der Kritik – zumindest in der Kritik des Ombudsmann des SRF. Gemäss diesem hat Frischi beim Kommentieren des Olympischen Rennens mit zwei oder drei Nennungen des Bike-Herstellers Scott eine Grenze überschritten und es sei nicht zulässig, dass der Kommentator auch Teamchef eines Rennstalls ist.

Beanstandet wurde das olympische Mountainbike-Rennen der Frauen. Frischknecht habe mehrfach einen «Werbespot» für seinen Arbeitgeber und seine Bike-Marke Scott gemacht. Doch SRF verteidigt sich. Nök Ledergerber, Stabschef von SRF Sport, sieht in Frischknecht als versierten Experte und ehemaliger Olympia-Medaillengewinner eine Bereicherung. Das Publikum habe von ihm viel Spannendes erfahren. Dass sein Engagement problematisch sein könnte und dass er als Co-Kommentator neutral sein müsse, sei mit Frischknecht im Voraus besprochen worden. Ledergerber schätzt Frischknechts Verhalten als Co-Kommentator angemessen und tadellos ein. Wenn Material und Marke für ein Rennen von Einfluss seien, müsse SRF auch darüber sprechen können.
 

Frischi vs Ombudsmann: Hier gehts zum Bericht von SRG Deutschschweiz
Heikle Doppelrolle?: Hier gehts zum Bericht von SRG Deutschschweiz

 


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