Lac d'Emosson (Le Cheval Blanc)
Beschreibung
Die erste Phase der Tour ist geprägt durch mehrere Bergbahnfahrten. Zuerst ab Martigny mit der Eisenbahn nach Le Châtelard. Hier steigt man um in die extrem steile Standseilbahn nach Les Montuires, worauf das erste Highlight des Tages folgt: Die Bikes werden in eine kleine, offene Schienenbahn verladen (maximal vier Bikes). Mit dieser fährt man dann mitten durch das steile Gelände in Richtung Staumauer des Lac d'Emosson bis zu einem Schräglift, mit dem man schliesslich hoch zur Staumauer gelangt. Ab jetzt ist die eigene Muskelkraft gefragt. Zuerst fahrend auf einem steilen Asphaltsträsschen hoch zum Lac du Vieux Emosson, dann mehrheitlich schiebend bis zum Col du Vieux am Fuss des mächtigen Cheval Blanc. Ab hier liegt das Bike auf den Schultern bis etwa auf einer Höhe von 2700 Meter über Meer. Das Bike wird nun deponiert und der Gipfel (2830 Meter über Meer) zu Fuss bezwungen. Der Pfad hoch zum Gipfel ist hochalpin und stellenweise mit Halteseilen gesichert, doch der Aufstieg zu Fuss lohnt sich alleine der phantastischen Aussicht wegen.
Die Abfahrt zurück zum Lac d'Emosson erfolgt dann auf der Aufstiegsroute. Der Trail ist bergab erstklassig: flüssig, alpin, abwechslungsreich. Vom oberen zum unteren Stausee gibts zudem statt der Asphaltstrasse eine Trail-Alternative. Vom Lac d'Emosson, wo man in die Tour gestartet ist, gelangt man auf einer Schotterstrasse hinab nach Les Montuires (die Trail-Alternativen sind nicht fahrbar), wo bei der Bergstation der Standseilbahn der erstklassige Trail hinab nach Giétroz und weiter nach Le Châtelard beginnt. Im unteren Teil gibt es einige sehr anspruchsvolle Abschnitte, insgesamt ist der Weg aber sehr gut fahrbar. Von Le Châtelard erfolgt eine Phase auf der Hauptstrasse nach Trient, um dann auf den Col de la Forclaz aufzusteigen. Der Pass hoch über Martigny ist der Ausgangsort der Schlussabfahrt. Dabei folgt man stets den Wanderweg-Markierungen. Kurz vor Les Rappes zweigt man rechts weg und nimmt das Schlussstück hinab nach Le Brocard unter die Räder. Entlang dem Fluss La Dranse ist schliesslich das Ortszentrum von Martigny erreicht.
Tipps:
- Der Trail durch die Gorge de la Veudale hinab zum Lac d'Emosson sieht verheissungsvoll aus, ist aber extrem anspruchsvoll und in vielen Abschnitten nicht fahrbar.
- Technisch weniger starke Fahrer lassen das Bike bei der Staumauer des Lac du Vieux Emosson und starten von da zu Fuss in Richtung Cheval Blanc.
Karte & GPX-Track
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Details zur Tour
42 km
1435 m
2925 m
468 M.ü.M.
2830 M.ü.M.
1 Tag
Martigny
Martigny
1863
nicht tauglich
Weitere Informationen
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Bin die Tour am 18. Juli 2025 gefahren. Da ich vom Lac de Salanfe via Col d’Emaney und Col de Barberine zum Lac d’Emosson kam (ca. 4 Stunden Hike & Bike), liess ich den Anstieg zum Cheval Blanc aus und stieg direkt bei der Staumauer in die Tour (Abfahrt) ein. Das Teilstück bis Giétroz ist recht technisch aber super fahrbar, ab dort dann aber too much für mich. Zu steil und zu verblockt. Eventuell gäbe es ab Giétroz eine für mich fahrbarere Variante. Da ich den Col de la Forclaz schon mehrmals gefahren war, zweigte ich vor Trient links ab und fuhr rechts vom Fluss Trient talauswärts bis in die Abfahrt vom Mont d’Arpille #1296. Diese Strecke bietet „anfangs“ noch ein paar coole Trails, ab La Crettaz dann (fast) nur noch Forststrassen (vom Trail entlang der Trient wurde mir abgeraten) bis zur Pont de Gueuroz. Ab dort geht es dann extrem ruppig runter bis nach Vernayaz, für mich null Spassfaktor. Fazit: Das Highlight des Tages war das Hike & Bike zwischen den Lacs Salanfe und Emosson, was nicht gerade für die Biketour an sich spricht.
Ich fahre ein Scott Genius Ultimate, bin Uphill meist in der Kopfgruppe; Downhill immer der letzte, mit Abstand.
Ab unterer Stausee, Col de la Gueule.
Erster Teil bis Gietroz echt schön, felsig und Wurzeln enge Kehren, 95% fahrbar.
Gietroz-Chatelard nicht zu empfehlen, 95% getragen!
Sind hoch zum Col de la Forclaz ( Buvette!) dann schöner schneller Trail bis Martigny (Fromatheque!) 😀
Geil war's 😀
Trail zwischen den Stausee hat neue Wegführung, würde ich nächstes Mal auslassen.
Auch das Stück an den ersten Häuser von Gitroz 1360m bis Chatelard, hier musste ich unerwartet viel tragen.
Die 3 Shuttle ab Chatelard zum Stausee sind witzig, vor allem der Panorama Zug.
Eine Station früher ausgestiegen kann auch der Postbote bis Stausee genommen werden
Postbus 🤪
Klasse Tour, Gipfel, Fahrspass und eine tolle Mondlandschaft. Bin ab Finhaut hoch. Rad bei 2700m deponiert, ab da macht es keinen Sinn mehr aber toller Gipfelweg. Abfahrt ab da sehr gut fahrbar und spaßig. Variante unter der alten Emossonmauer nicht fahrbar. Neue Emosson bis Chatelard wie beschrieben teils steil aber meist gut zu fahren. Single bis Martigny spitze!
Tour gemacht am 2. Juli 2022. Sehr wenig Rest-Schnee für die Jahreszeit und kein Schnee im obersten, schwierigen Teil.
Haben die Tour mit der Bahnfahrt ab Vernayaz bis Finhaut begonnen. Ab hier über die TDF Strassenstrecke bis zur unteren Emosson-Staumauer. Ab hier die Tour bis zum Gipfel wie beschrieben.
Die Abfahrt wieder bis zur unteren Staumauer nach Beschrieb, dann jedoch weiter auf der Strasse bis zur Wanderwegabzweigung auf 1883 müM. Diesem Weg folgen bis nach La Léchère. Ab hier auf der Strasse nach Finhaut und dann über den Radweg durchs Trient-Tal bis Salvan mit anschliessender Schlussfahrt über die ,Pferdekutsche-Strecke bis zurück nach Vernayaz.
So Total ca. 1750 Hm und 2450 Tm.
Ich durfte bereits letzten Sommer mit #fatbikezermatt diese fantastische Aussicht vom weissen Pferdchen geniessen. Mit Beat C. Prudhomme als Guide wurde der ganze Aufstieg dieser alpinen Tour de France natürlich aus eigener Kraft bewältigt.
Ein paar Impressionen davon findet ihr hier: http://halfmoon-biking.ch/wallis/tour-demosson/
Auch wenn vor Jahrmillionen die Archosaurier dort oben ihre Fussabdrücke hinterlassen haben, heisst dies nicht, dass wir es ihnen gleichtun müssen. Also bitte die Trails mit Respekt befahren, anstatt sie zu shredden ;)