Passo di Monscera | Ride MTB

Passo di Monscera

Stockalperweg, Simplonpass

Der Passo Monscera ist so etwas wie die «extended Version» der klassischen Route auf dem Stockalperweg am Simplonpass. Die Tour führt von Brig bis nach Domodossola, zurück gehts mit der Eisenbahn durch den Simplon-Tunnel.


Beschreibung

Am frühen Morgen fährt man mit dem Postauto auf den Simplonpass und startet hier in die Tour. Man folgt stets der beschilderten Stockalper-Route in Richrtung Simplon Dorf und Gondo. Der Pfad führt durchgehend über Singletrails, ist schön zu fahren und abwechslungsreich. Kurz vor Gondo führt der Weg durch einen alten Militärstollen. Beim Grenzdorf Gondo besteigt man erneut das Postauto, dieses mal aber nicht wie auf der original Stockalper-Tour zurück zum Simplonpass sondern nun hoch nach Zwischbergen (Haltestelle Sera beim Stausee).

Hier beginnt der zweite Teil der Tour mit dem Passo di Monscera und der anschliessenden Abfahrt durch das Valle di Bognanco hinab bis nach Domodossola. Dafür klettert man auf der Schotterstrasse hoch zur Alp Pussetta und nimmt für die verbleibenden 340 Höhenmeter hoch zum Pass den Trail. Auf diesem Abschnitt muss das Bike auf einem treppenartigen Weg getragen werden. Der Pass an der italienisch-schweizerischen Staatsgrenze ist der Ausgangsort der langen Abfahrt hinab nach Domodossola. Dafür folgt man der Alpstrasse zur Alpe Paione, wo der erste Singletrail-Abschnitt (S2 bis S3) beginnt. Es folgt später ein kurzer Gegenanstieg auf einer Strasse hoch zur San-Bernardo-Kapelle, wo schliesslich der lange, spassige und abwechslungsreiche Singletrail (durchgehend S2) bis zur historischen Brücke unterhalb Valpiana auf dem Plan steht. Man befindet sich übrigens hier bereits wieder auf dem Stockalperweg. Nach der Brücke ist  für ein kurzes Stück Muskelkraft gefragt. Der Abschnitt nach Monteossolano ist gespickt mit knackigen Anstiegen und ein zwischenzeitlicher Kraftakt. Der Grund für diesen Aufstieg: Alternativ müsste bis nach Domodossola auf der Strasse durch das gesamte Valle di Bognanco hinab gefahren werden– eine eher langweilige Option. Mit diesem Anstieg führt das Schlussstück aber über einen exzellenten Singletrail (S2). Achtung: Auf diesem Abschnitt führt ein kurzes Stück durch eine Felspassage, das mit einem E-Mountainbike nur sehr beschwerlich machbar ist. Der spassige Singletrail führt schliesslich vorbei an Cisore bis nach Mocogna am Ortsrand von Domodossola. Zum Bahnhof Domodossola ist es jetzt noch ein Katzensprung. Die Rückfahrt nach Brig erfolgt mit der Eisenbahn durch den Simplon-Tunnel.

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Karte & GPX-Track

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43 km

1270 m

3395 m

273 M.ü.M.

2099 M.ü.M.

1 Tag

Brig

Domodossola

2085

beschränkt tauglich

Thomas Giger
Jan
Feb
März
April
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
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Diese Tour hatte ich, auch aufgrund der kontroversen Kommentare, schon länger auf meiner Todo-Liste. Am 23. Juli 2025 sollte es nun endlich soweit sein, auch wenn ich die Erwartungen bewusst nicht allzu hoch ansetzen wollte. Ich startete um 08:30 in Simplon-Dorf und mein Ziel war, um ca. 15 Uhr in Domo das Postauto zurück zu erwischen. Da ich ab der alten Kaserne die Strasse nahm (das Teilstück vom Stockalper nach der alten Kaserne lohnt sich meiner Meinung nach nicht), war ich bereits um 9 Uhr in Gondo. Nun stellte sich die Frage, 30 Minuten auf den Rufbus zu warten oder selber hochzutreten. Zweiteres wurde dann gemacht und kurz vor dem Stausee überholte mich dann der Bus doch noch. Der Anstieg bis zur Pussetta war dann problemlos, ab dort lag dann das Bike aufgrund der vielen Stufen wie beschreiben meist auf den Schultern.
Oben auf dem Pass dann die erste Enttäuschung: Die Aussicht hat mich nicht besonders beeindruckt, und auch die Hochspannungs-Freileitung trug das ihrige dazu bei. Da ich keine Lust hatte, die Höhenmeter auf der Alpstrasse zu vernichten, nahm ich nach der Alpe di Monscera den Trail zur Alpe Paione. Dieser war bis auf ein paar Absteiger problemlos fahrbar (S2-S3). Ab dort hielt ich mich bis kurz vor Domo an den Trail, welcher bis auf eine Ausnahme problemlos zu finden war: Einzig nach dem Rifugio Bernardo verlor sich der Trail auf einer Wiese. Da der Trail aber parallel zur Bergstrasse war, konnte man einfach auf die Strasse queren. Somit war ich cirka 300 Meter nicht auf dem Track. Allerdings wäre es eventuell eine Variante, vom Pass via Rif. Gattascosa zum Rif. Bernardo zu fahren, wäre möglicherweise eine lohnenswerte Alternative. (Werde ich das nächste Mal versuchen). Von den Trails war ich positiv überrascht. Die Trails waren fast durchgängig fahrbar, vereinzelt etwas langweilig, meist aber sehr abwechslungsreich und teilweise hatte es auch richtige Supertrails im Angebot. Eindrücklich waren auch die Bauten, schön renovierte Rusticos wechselten sich mit Ruinen und verlassenen Gebäuden/Weilern ab.
Vor „Oratorio di San Rocco del Dagliano“ musste ich einmal cirka 5 Minuten herunterlaufen, da es eine enge, ruppige und steile Zickzack-Strecke hatte runter zur Brücke. Und direkt danach musste ich auch kurz hochschieben. Im letzten Abschnitt gab es immer mal wieder ein paar kurze Passagen, welche ich nicht fahren konnte (meist berghoch), alles aber im dunkelgrünen Bereich. Erst an der Stadtgrenze von Domo führte der Track über eine Art Damm, wo ein Bikeverbot war. Als Ausländer wollte ich mich da nicht auf die Äste hinauslassen und habe mir einen anderen Weg bis zum Bahnhof gesucht. Ohne Stress kam ich in Domo um 14 Uhr an und hatte so noch genügend Zeit, in aller Ruhe ein Gelati zu essen.
Fazit: In Sachen Trails war ich mehr als positiv überrascht, ich hätte nie gedacht, dass ich an diesem Tag so viele coole Trails fahren würde (mit so wenig Schiebe- und Tragepassagen). Zudem waren die meisten Trails S2, vereinzelt gespickt mit S3-Abschnitten. Von der Schönheit an sich war ich eher enttäuscht, da nebst dem beschriebenen Ausblick vom Pass der Rest der Tour meist im Wald war.
Meine Bewertung: Trails: 5/6; Aussicht: 3/6; Technik: 3/6; Gesamt: 4.5/6 aufgrund der Trails. Ich bin diese Tour sicher nicht zum letzten Mal gefahren.
Ich fahre ein Scott Genius Ultimate, bin Uphill meist in der Kopfgruppe; Downhill immer der letzte, mit Abstand.

Huhuuuuuu

Nach dem Aufstieg ab dem Passo di Monscera bis zum Trail auf 1250m war es bei uns heute Wiese, Schotterweg oder Straße.

Der Trail ab 1740m gibt's nicht mehr. Vermutlich gibt's einen neuen Weg, denn unten an der Straße kam er wie im Track gezeichnet raus, aber Einstieg haben wir keinen gefunden.

Der Trail ab 1250m fängt ganz gut an, hat dann aber doch viel Äste oder querliegende Bäume und wird zunehmend unschöner zum fahren.

Kurz nach der Kapelle auf 915m lagen dann schon wieder Bäume quer so dass wir uns hier für den Rückweg über die Straße entschieden haben.

Entspanntes rausrollen bis Domodossola ohne einmal zu kurbeln... Direkt zur Eisdiele.

Der Bus ab Gondo muss telefonisch im voraus bestellt werden.

Mega Landschaft.... Kann ja mal passieren dass sich Trails im Laufe der Zeit ändern....

Bin die Tour heute gefahren, und kann sie nur empfehlen. Toller Trail vom Simplonpass nach Simplon, dann bis Gondo eher etwas zäh. Aufstieg zum Passo di Monscera recht steil und anstrengend. Eine hochalpine Tour halt.

Nach der Alpe di Monscera kann man schon in den Wanderweg einsteigen wenn man Lust auf spaßiges, etwas verblocktes S2-S3 Gelände hat. Trail danach ist dann durchweg gut und flüssig befahrbar. Ab und zu in den Wiesen verliert sich der Weg etwas und unten raus wird‘s etwas ruppiger, wie das halt so ist bei wenig begangenen italienischen Bergwegen. Ab Valpiana bin ich dann auf die Straße raus da ich keine Lust mehr auf Gegenanstieg und ewig lange Querung hatte.

Summarum war das aber eine grandiose Tour mit tollem Panorama, viel Einsamkeit im Zwischbergental und richtig vielen, tollen Trails. Die Tour ist meines Erachtens absolut empfehlenswert. Schwierigkeitsbeschreibung mit S2 und einigen S3 Stellen passt da auch, denke ich.

Sind heute die Tour ab Zwischbergen gefahren.
Vertraut doch einfach mal dem Herrn Giger.

Habe die Tour mit zwei Kollegen am vergangenen Freitag 08. Juli 2022 gemacht (Enduro Bikes, keine E-Bikes). Zum Abschnitt über den Passo di Monscera hätte ich da ein paar Anmerkungen.

- Aufstieg ab Alp Pussetta war der südliche Weg am Graben entlang einerseits ausgeschildert, andererseits naheliegend auf Karte. Ist ziemlich Treppenlastig, man kann nicht alles schieben sondern muss teils tragen, mit E-Bikes bin ich nicht sicher wie gut das geht. Hier wird der eine oder andere mit E-Bike aufgeben.
- Die Abfahrt ist wiederholt schwer zu finden, da Wege kaum markiert, teils nicht sichtbar wegen Überwucherung oder weil mehrere Optionen bestehen. Im Herbst ist dies allenfalls einfacher zu finden.
- Der Trail ist über die ganze Länge gesehen eher als mühsam einzustufen. Es braucht ein gutes Bike, gute Reifen (habe Double Down drauf plus ein Insert hinten) und je nach Reifen sicher Flickmaterial. Ich / wir fahren oft alpines, teils hochalpines Gelände, teils sehr lange Touren und es darf gerne anhaltend "schwarz" sein. Wir sind teils beruflich / privat im Trailbau etc. tätig und haben viele viele Trails gefahren, viel getragen und geschoben und ausprobiert. Bei dieser Tour rückt der Spass aber sehr weit in den Hintergrund, da es oft zu ruppig ist um es geniessen zu können. Insbesondere das beschriebene letzte Stück Richtung Domodossola war eigentlich fast nur aus teils grossen, und vor allem losen Steinen bestehend. Wir glauben nicht, dass das erst seit ein paar Monaten so ist, sondern wohl schon immer so war. Es kommt insgesamt kaum Flow auf, da nebst den steilen Abfahrtspassagen im Mittelteil einfach zu viele lose grosse Steine liegen und im unteren Teil zu viele kleine Uphills drin sind, die meist nicht gefahren werden können weil zu steil oder zu steinig oder beides. Es ist wirklich nicht alles fahrbar und das Bike muss teils runter getragen werden um unfahrbare Kurven etc. zu überwinden.
Fazit: Der Trail lohnt nur wegen der Abgeschiedenheit im Zwischbergtal und oben auf dem Pass, sowie wegen der Aussicht rund um den Pass. Niemand von uns würde den Trail irgendwem weiter empfehlen und wir können nicht verstehen, wer so etwas gerne fährt. Wir können der Beschreibung nicht zustimmen. Ich würde bei der Kondition eher 5-6 der Punkte geben, bei Fahrtechnik auch, weil es einfach extrem fordernd wird nach stundenlangem Gestein, welches gegen unten zunehmend lose wird. Panorama stimmt, Gesamteindruck würde ich jetzt eher 1-2 Punkte geben.
Unser Fahrkönnen ist vielleicht bei den oberen 20% der Endurofahrer einzuordnen, ohne überheblich sein zu wollen. Selbst bei besserem Können hätte der Trail schlicht oft keinen Spass gemacht und wäre im unteren Bereich genauso zermürbend gewesen. Wir würden den Bericht wohl eher löschen als jemanden zu animieren, den Trail zu versuchen. Ich für meinen Teil war motiviert dafür und scheue mich nicht vor langen Ansteigen, knackigen Passagen, Kraftakt etc. aber es ist zu schön beschrieben im Vergleich zur Realität und sollte eigentlich niemanden motivieren das zu machen.

Antwort auf von Paedou

Ich bin die Tour im Oktober 2021 gefahren, die Abfahrt war super und der Weg gut zu erkennen. Will heissen: In den Sommermonaten ist der Trail eher zugewachsen (weil er auch nicht so viel begangen wird). Bei geringer Vegetation ist es eine tolle Abfahrt. Will heissen: Die Tour idealerweise jeweils ab September in Angriff zu nehmen.