Val Belviso Supertrail | Ride MTB

Val Belviso Supertrail

Val Belviso

Das Val Belviso ist ein idyllisches Seitental bei Aprica im Veltlin. Unter Mountainbikern ist das Tal mit dem Stausee bekannt für den 13 Kilometer langen Höhenweg – ein Highlight in der Region von Tirano insbesondere in der Kombination mit der Abfahrt bis ins Haupttal.


Beschreibung

Idealerweise startet man die Tour in Tirano mit einem Bike-Shuttle nach Aprica. Die eigentliche Tour beginnt dann am Fuß des Sträßchens, das zum Belviso-Stausee führt. Am südlichen Ende des Sees zweigt man links ab und klettert auf einer Schotterstraße hoch zur Malga di Campo. Dieser Abschnitt ist steil, aber immer wieder betoniert. Man folgt der Straße weiter bergauf, bis das Bike schließlich 300 Höhenmeter bis zum Passo del Venerocolo geschoben werden muss. Ein E-Bike kann mit viel Kraftaufwand und Schiebehilfe hochgeschoben werden, ist aber sehr kräfteraubend.

Am Übergang ins Valle di Scalve erreicht man den scheinbar endlosen Pfad hoch über dem Val Belviso. Dieser wunderbare, abwechslungsreiche und fast durchgängig superflüssige Singletrail führt über 13 Kilometer leicht abfallend bis zum Bikepark von Aprica – es ist einer der besten Singletrails im Veltlin. Im Bikepark biegt man in den gebauten, aber sehr natürlich gehaltenen Bike-Trail ein, der zum Dorf Aprica führt.

Nun steht die Schlussphase aus: die Abfahrt ins Haupttal des Veltlins mit nochmals 700 zusätzlichen Tiefenmetern. Dafür rollt man zum Einstieg der Tour und nimmt einen flachen Singletrail, der zu einem Kraftwerksgebäude führt. Jetzt scharf rechts abbiegen und dann mal flüssig, mal etwas rumpeliger hinab zum Talboden düsen. Wer unten angekommen noch genug Kraft hat, rollt auf dem Fahrradweg zurück nach Tirano. Etwas einfacher ist es, beim Bahnhof Tresenda die Eisenbahn zurück nach Tirano zu nehmen.

Hinweis: Einige Routenbeschreibungen im Internet empfehlen diese Route in umgekehrter Richtung, um die Tragepassage zu vermeiden. Dabei erfolgt jedoch ein großer Teil der Abfahrt auf Sträßchen, und auch das Schlussstück im Bikepark von Aprica entfällt. Die Tour im Gegenuhrzeigersinn  (wie hier vorgeschlagen) ist in Sachen Trail-Spaß wesentlich attraktiver, erfordert jedoch einen steilen Aufstieg.

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Karte & GPX-Track

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42 km

1580 m

2155 m

369 M.ü.M.

2325 M.ü.M.

1 Tag

Aprica

Aprica

1882

beschränkt tauglich

Thomas Giger
Jan
Feb
März
April
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
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Eine Mega-Tour, so viel Flow am Stück gibt’s selten. Ein echtes Gesamtkunstwerk. Insbesondere der Höhenweg ist schon ein besonderes Highlight, aber der kostet auch ordentlich Kraft. Es geht nicht durchgehend bergab, sondern gibt immer wieder Gegenanstiege. Alles fahrbar, aber das Teil zieht sich ewig.

Der Trail im Bikepark ist ziemlich öde, es gibt aber parallel einen Alternativweg runter. Der ist deutlich knackiger (S3) und für Bikepark dann schon wieder eher grenzwertig.

Für die Fahrt nach Aprica hoch kann man auch einfach und günstiger den Bus nehmen, um 8:40 Uhr in Tirano. Radeltransport sollte man aber vorab am Busbahnhof klären bzw reservieren. Ab Sondrio fährt auch ein Bus.

Züge fahren leider auch 2025 nicht, und SEV ist ohne Radtransport. Traurig ist das…

Amazing tour. Stunning views. Remote feeling. I took the shuttle from Tirano to Rifugio Cristina Valbelvisio (the last stop for water on the tour) and started the tour there. Still a long up, but worth it! And the tour should definitely be done in the direction that Ride proposes, ie counter clockwise. .The only thing I would do differently than Ride’s route is for the downhill to Aprica I recommend taking the super fun bike trail that starts just across from Rifugio Valtelina rather than the rather poor bike park trail underneath the lift.
Last but not least, don’t miss the final natural trail from Aprica down to the Tresenda on the valley floor.
My favorite tour in the Valtelina area!

Wir sind die Tour am 27.07.2024 gefahren und sind vollends begeistert von dieser tollen Tour.
Der Tourbeschrieb von Ride trifft den Nagel auf den Kopf und es ist wahrhaft ein Supertrail!
Viele fahren den Trail von der anderen Seite weil dann die Bahn benutzt werden kann. Ich empfehle aber auch die Mühe auf sich zu nehmen und die 300 Hm auf die Passhöhe zu schieben. Ist auch mit dem E-bike mit Schiebehilfe gut machbar. Was dann kommt ist einfach nur erste Sahne. Vorausgesetzt man kommt mit ausgesetzten Trails Gut zurecht, denn 90 Prozent sind mehr oder weniger ausgesetzt. Bei guter Konzentration ist aber alles fahrbar. Ein Flowtrail erster Güte.

Nichts hinzuzufügen, absoluter Hammer, auch mit eBike unterwegs, die Muehe lohnt sich 100% _ ein sbsolutes Hightlight in jeder Hinsicht,

Nichts hinzuzufügen, absoluter Hammer, auch mit eBike unterwegs, die Muehe lohnt sich 100% _ ein sbsolutes Hightlight in jeder Hinsicht,

Achtung, den ganzen sommer 24 fahren keine züge.

Tour am 17.6.2023 gefahren:
Der am Anfang beschriebene Trail von Aprica zum Strässchen, welches zur Staumauer führt, ist ein Feldweg & nachher ein schmaler Betonweg. Auf dem schönen Höhenweg begegnete ich einigen (siehe Hinweis), die die Tour in umgekehrter Richtung gefahren sind. Der schwarze singletrail gegen Ende der Tour im Bikepark von Aprica ist nicht sooo toll, eher ein rumpliger Flowtrail, technisch einfach. Landschaftlich aber eine Supertour!