Panixerpass
Beschreibung
Von Schwanden folgt man den Waldstrassen und Wanderwegen parallel zur Hauptstrasse das Sernftal hoch bis nach Elm. Unvermindert steigt man weiter das Tal hoch bis kurz vor dem Übungsgelände der Armee links die Route zum Panixerpass abzweigt. Nun sind auf fast 1000 beschwerlichen Höhenmetern das Bike geschoben und getragen werden. Eindrücklich ist hingegen die Landschaft: Im Süden ragen die felsigen und steilen Flanken des Vorabs in den Himmel und verleihen der Szenerie einen hochalpine Touch. Schliesslich ist aber der Panixerpass mit seiner Schutzhütte ereicht, wo nun die Abfahrt auf der Bündner Seite des Passes beginnt. Anfänglich ist diese technisch und knifflig, wird dann aber imm flüssiger und führt schliesslich ab der Alp Ranasca auf einem Strässchen mit Singletrail-Abschnitten nach Pigniu. Ab hier folgt man der beschilderten Mountainbike-Route (Graubünden Bike - 090) bis nach Siat, wobei hier ein Aufstieg über 400 Höhenmeter integriert ist. Der Grund für diesen Effort ist die Singletrail-Abfahrt von Siat nach Rueun, ein Spassmacher als Abschluss der Route über den Panixerpass. Von Rueun gehts auf der rechten Rheinuferseite nach Ilanz und von da mit der Bahn nach Chur oder mit dem Postauto nach Flims.
Karte & GPX-Track
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Details zur Tour
52 km
2290 m
2115 m
518 M.ü.M.
2403 M.ü.M.
1 Tag
Schwanden GL
Ilanz
1488
nicht tauglich
Weitere Informationen
Für diese Region sind keine Bike-Schulen registriert. Eine Anmeldung als Partner erfolgt hier.
Wir haben die Tour Anfangs September von Illanz nach Elm gefahren. Wir sind gute S2-Fahrer. Ab dem Pass bis runter nach Elm ist der Weg extrem mit Geröll und kopfgrossen Steinen belegt, wir mussten das Bike sehr viel Schieben und runterlaufen. Ich kann diese Tour von Ilanz nach Elm nicht empfehlen und teile die Auffassung einiger Vorschreiber nicht, dass der Weg gut fahrbar ist. Zudem führt das Gebiet direkt durch ein Herdenschutzgebiet und die Hunde begleiten einem auf Schritt und Tritt die ganze Strecke. Hoch zum Pass hat es einige Erdrutsche gegeben, da ist der Anstieg mit dem geschulterten Bike sehr steil, ausgesetzt und mit wenig Halt verbunden.
Bei meiner Bewertung beziehe ich mich auch darauf, dass er rot getüpfelt angegeben ist und in der Fahrtechnik eine 3/6 hat. Dies stimmt meiner Meinung nach überhaupt nicht und führt Biker in die Irre.
Was für eine tolle Biketour! Wir haben sie gestern ebenfalls von Rueun her gemacht. Die Abfahrt ist super toll und anspruchsvoll, aber zu 99,8% fahrbar. Ebenfalls ein kleines Highlight war die kleine Hütte im Fels nahe am etwas abschüssigen Weg, wo es kühle Getränke gibt. Ich finde diese Tour schlicht sensationell!
Die Tour machte ich am 12. Juli 2026. Diese Route unbedingt ab Rueun machen, somit kann man mit dem Bike auf einer Alpstrasse bis auf 2000 Meter über Meer hinauf fahren.
Von Rueun bis zum Panixerpass ist die Strecke mit dem E-Bike zu rund 98 Prozent fahrbar. Die erste Schlüsselstelle befindet sich im Gebiet Muladera. Dort führt der Trail über ein sehr ausgesetztes Band, das volle Konzentration verlangt, denn ein Absturz hätte schwerwiegende Folgen. Bis Anfang Juli befinden sich in diesem Gebiet zudem Herdenschutzhunde, was bei der Tourenplanung unbedingt berücksichtigt werden sollte. Die zweite Schlüsselstelle wartet ab der Alp Mer im Gebiet Carauns auf den letzten rund 200 Höhenmetern. Dort wechseln sich kurze fahrbare Abschnitte mit Schiebe- und Stosspassagen ab. Vor allem ganz oben ist es staubig, geröllig und ziemlich mühsam. Hat man diese Passage jedoch hinter sich, ist der Aufstieg praktisch geschafft. Von dort geht es gemütlich und nahezu flach bis zum Panixerpass.
Die anschliessende Abfahrt ist schlichtweg episch: Rund 1200 Tiefenmeter auf einem fantastischen Singletrail. Der Trail ist zu etwa 98 Prozent fahrbar, nur an wenigen kurzen, sehr gerölligen Stellen ist Schieben angesagt. Die gesamte Abfahrt ist jedoch technisch sehr anspruchsvoll und verlangt jederzeit volle Konzentration sowie eine saubere Linienwahl.
Wer diese Herausforderung mag, wird mit einem der schönsten Singletrails der Region belohnt – 1200 Tiefenmeter feinster Trail-Genuss, der fahrtechnisch fordert und vom ersten bis zum letzten Meter begeistert.
Wir haben die Tour heute von Illanz nach Elm gefahren.
Wunderschöne Tour und der Downhill ist technisch anspruchsvoll aber fast komplett fahrbar. Für mich die schönste Tour in der Gegend!
Bin die Tour am 7. Oktober 23 gefahren. Über Richtung der Tour braucht es wohl keine Bemerkungen mehr, allerdings ein paar Ideen/ Bemerkungen:
Falls man nur bis Elm mit dem Bike fährt, vorher unbedingt abchecken, ob der Bus Bikes mitnimmt bzw. für den Transport von Bikes ausgestattet ist.
Ab Engi gibts auf der rechten Talseite einen schönen Bikeweg mit Singles bis Schwanden.
Vom Panixerpass das Bike noch bis zum Rotstock/Crap Tgietschen hochtragen bzw. schieben. Aussicht lohnenswert, Abfahrt bis auf eine kleine Felsstufe zwischen 2440 und 2460 spassig fahrbar.
Unbedingt umgekehrt, d.h. von der Bündnerseite z.B. ab Andiast fahren! Der Aufstieg ist hart aber er lohnt sich absolut: Herrlicher Trail runter der deine volle Konzentration fordert aber auch für viel Adrenalin sorgt!
Wie alle sind auch wir die Tour von der Bündnerseite gefahren. Der Aufstieg hat mich allerdings schon alle Körner gekostet und ist steil und hart. Man könnte bei der Kondition doch schon noch ein Pünktchen dazu geben!
Die Abfahrt nach Elm hat mir unheimlich Spass gemacht!
Genau - Tour zwingend von Ilanz nach Schwanden fahren. Anreise am besten nur mit ÖV. Hammer Tour in schönster Natur und gewaltig cooler aber technischer Abfahrt, die auch bei Ride durchaus eine 4 verdient. Wer Fahrtechnisch nicht fit ist, hat einen langen Abstieg.
Ich kann mich Tom und Baldi nur anschliessen. Die Tour von der Bündner Seite aus ist für meinen Geschmack überaus attraktiv. Der Aufstieg kann zum grössten Teil fahrend bewältigt werden und die Abfahrt nach Elm fand ich überaus spassig. Hier ein Video dazu: https://youtu.be/JAuAv2UeMLc
Das Auto habe ich in Ziegelbrücke parkiert und bin mit der SBB über Chur nach Ilanz gefahren. Von dort aus startete ich die Tour. Man könnte übrigens auch in Rueun los radeln. Zurück mit dem Bike ab Elm auf dem Veloweg nach Schwanden. Ab da mit dem Zug retour nach Ziegelbrücke.
20.08.2020
Ja der Panixerpass von Süden (Rueun) nach Norden (bis Schwanden), grob 1700hm rauf, davon 100 schieben und 200 tragen.
6-7 Stunden Fahrzeit ohne Pause.
Die andere, hier beschriebene Richtung macht auch aus meiner Sicht keinen Spass / Sinn.
Auf der Abfahrt nach Elm kann fast durchgehend gefahren werden. Weiter bis Schwanden auf Veloroute
Anspruchsvoll und Anhaltend. längere S2 Passagen, loses Geröll und hier und da blockig / stufig meistens um die 20cm, teilweise auch bis 40cm - das sollte man auch bei einer langen Tour beherrschen
mehrere Stellen S3 oder mehr - welche ich geschoben hab.
landschaftlich grandios.
Wie kann man diese Tour als Ride-Guide nur von der Glarner Seite anpreisen bzw. alles hochtragen. Auch die Abfahrt vom Panixer nach Ilanz ist anfangs zu steil. Wenn es dann fahrbar wird, kommt schon bald die Kiesstrasse.
Völliger Schwachsinn. Die Tour muss unbedingt von Bündnerseite aus Richtung Glarnerland abgefahren werden. Der Downhill Richtung Panzerpiste ist sehr anspruchsvoll. Aber da wird einem bewusst wie blödsinnig die umgekehrte Richtung erst ist.
ZU FUSS ist es sicher angenehmer von der Glarnerseite, weil das technisch schwierige und steile Terrain ausschliesslich auf schmalen Wanderwegen im Aufstieg bewältigt wird und zu 90% (mit Ausnahme der ersten 300hm) auf der Forstwegautobahn abgestiegen werden kann. Wer technische Abfahrten auf dem Bike nicht mag und das Bike lieber hochträgt als fährt, sollte ebenfalls im Glarnerland starten und das Bike 5h und die 1500hm hochtragen. Wer es aber bevorzugt, mit dem Bike möglichst viel hochzufahren und gerne auf technischen Singletrails ins Tal fährt, sollte von der Bündnerseite starten, da somit etwa 80% des Anstieges gefahren werden können, wohingegen von der Glarnerseite nur 20% gefahren werden können bis zum Ende der Asphaltstrasse und dann eine 1500hm Trage"passage" folgt. Der Trail ins Glarnerland ist absolute Spitzenklasse, für die deren Herz für technische und teilweise verblockte Abfahrten schlägt.
Hallo liebe Leute, bis jetzt habe ich als Glarner immer gelacht über die Deutschen, weil ich gedacht habe, nur die tragen das Bike über die 1000 Hm auf den Pass. Ich habe die Tour auf die andere Seite gefahren, so ist der Aufstieg zu 90% fahrbar, im Abstieg einiges auch. 300 Hm tragen bin ich von Alpenüberquerungen gewohnt, aber 1000 :-(.