Prättigauer Höhenweg - offizielle Route
Beschreibung
Nach der Fahrt mit dem Postauto nach St. Antönien beginnt das Abenteuer mit dem Asphaltaufstieg hinauf zum Bergli, der markanten Hütte bei den Lawinenverbauungen, die schon von weit unten ins Auge sticht. Rund 700 Höhenmeter gilt es hier zu bewältigen.
Bei der Hütte endet die Strasse und die Route wechselt auf Singletrail. Nun geht es weiter bergwärts bis zu einem malerischen Bergsee. Der Weg ist gut ausgebaut und mit etwas Muskelkraft grösstenteils fahrbar. Nach dem See rollt man auf einem herrlichen Höhenweg, stets der Bergflanke entlang, zur Garschinahütte. Der imposante Bau am Fuss der Sulzfluh ist schon von weitem sichtbar und zieht die Blicke fast automatisch an.
Gleich unterhalb der Garschinahütte beginnt der Prättigauer Höhenweg, ein Supertrail direkt unterhalb der markanten Felstürme. Hier fühlt man sich stellenweise wie in die Dolomiten versetzt. Der Trail bewegt sich mehrheitlich auf Schwierigkeit S2, mit regelmässigen Abschnitten der Stufe S3, und führt bis kurz unterhalb des Schweizertors. Dort zweigt der Prättigauer Höhenweg rechts in Richtung Schesaplanahütte ab. Man hält jedoch links und bleibt auf der beschilderten Route. Ein starker Pfad führt hinunter bis zum Grüscher Älpli.
Die offizielle Route führt anschliessend via Schuders hinab zum Schraubach und folgt diesem bis nach Schiers, grösstenteils auf wenig spannenden Schotterstrassen. Attraktiver wird die Abfahrt, wenn man vom Grüscher Älpli zur Alp Drusa hinüber traversiert und danach den Weg via Salfsch für die Abfahrt zum Schraubach nutzt. So kommt nach der Alp nochmals ein schönes Stück Singletrail hinzu. Unten im Talboden folgt man schliesslich der offiziellen Route bis nach Schiers.
Karte & GPX-Track
Die Karte ist nur für Ride-Abonnenten verfügbar.
Das Ride-Abo gibt es auf ride-mtb.com/abo
Details zur Tour
37 km
1060 m
1830 m
654 M.ü.M.
2235 M.ü.M.
1 Tag
St. Antönien
Schiers
3619
gut tauglich
Bin die Tour heute (6. Oktober) auf dem offiziellen Trail von Schweiz Mobil gefahren. Wunderbar und zu 90 Prozent gut fahrbar für mich (technisch in der Mittelklasse). Einzig bei der Abfahrt oberhalb des Grüscher Älplis musste ich einige Male schieben, da mir hier Technik und Mut für die steilen, rutschigen Passagen fehlten. Jederzeit gerne wieder - insbesondere die Stille oben unter dem Rätikon war himmlisch. Bei der Rast war da Rauschen in den eigenen Ohren das läuteste Geräusch.
Gefahren am 19. September 2026 – eine wunderschöne Panoramatour! Der Trail/Wanderweg ab der Carschinahütte scheint neu gemacht worden zu sein, so dass wir hauptsächlich auf S1 mit einigen S2-Stellen unterwegs waren. Einzig die kurze Abfahrt vom Schweizertor ist technisch etwas fordernder. Wir haben von Salfsch (Wanderwegweiser 1289 Meter üpber MEer) den Wanderweg zurück nach St. Antönien genommen, so wird daraus eine lässige Rundtour. Die erste Hälfte bis zur Chleibachbrücke (schmale Hängebrücke, auch ein Erlebnis) kann flüssig auf einem S1-Trail gefahren werden. Anschliessend ist aber über weite Strecken und oft steil bergauf Schieben und Tragen angesagt, bis man über Aschüel wieder nach St. Antönien gelangt.
Wir sind die Tour am Samstag 15. August 2026 gefahren. Gestartet sind wir aber in Pany und sind zum einfahren über den Bova Flowtrail (S0/S1) (Nr. 326) nach St. Antönien. Nach dem obligaten Halt in der Carschina-Hütte dann auf dem S2+/S3 Singletrial (Nr. 321) bis zum Grüscher Älpli. Der Gegenanstieg zur Alp Drusa unbedingt in Kauf nehmen, dann die Abfahrt auf einem spassigen Singletrial (S1) bis auf die Salfsch-Muttstrasse, die am Schluss in den Talboden mündet. Die Schotterstrasse in der Schlucht am Schrabach entlang ist gut zu fahren, so dass man die eindrücklichen Felswände bestaunen kann. Es ist wirklich eine ganz tolle, anspruchsvolle Tagestour mit sehr viel Abwechslung in einer unglaublich schönen Gegend. Wanderer haben wir einige getroffen (Samstag) aber kein Problem. Schwierig hingegen war eher der sehr trockene Untergrund und die vielen losen Steine in den Trails.