Liechtensteiner Höhenweg | Ride MTB

Liechtensteiner Höhenweg

Liechtensteiner Höhenweg

Der Liechtensteiner Höhenweg im Antlitz der Schesaplana liefert eine eindrückliche Singletrail-Tour für Anspruchsvolle. Wer gerne alpine, technische Trails vor einer umwerfenden Kulisse mag, der ist hier genau richtig.


Beschreibung

Ein idealer Ausgangspunkt für diese Tour ist Landquart. Von hier geht es mit der Bahn nach Buchs im St. Galler Rheintal, anschließend rollt man über den Rhein nach Vaduz, um dort in den Bus Richtung Malbun umzusteigen. Ausstieg ist im Ort Steg, gleich nach dem Tunnel.

Nach der Bushaltestelle darf man sich zunächst auf einem Sträßchen einrollen – anfangs fast flach, später jedoch gnadenlos steil hinauf zur Pfälzerhütte. Wer ohne Motor unterwegs ist, wird die Einkehr in der bewirteten Hütte besonders zu schätzen wissen. Oberhalb der Hütte folgt zunächst eine Schiebepassage entlang des Bergrückens. Nun befindet man sich auf dem Liechtensteiner Höhenweg, der bald flacher wird und abschnittsweise wieder fahrbar ist. Besonders E-Mountainbiker profitieren hier deutlich, können viele Passagen pedalierend meistern. Dennoch gibt es immer wieder kurze Schiebestücke. Wer möglichst viel fahrend bewältigen möchte, benötigt eine saubere, sichere Fahrtechnik.

So erreicht man die Anhöhe unterhalb des Bartümeljochs und damit die dritte Sektion des Aufstiegs. Ziel ist das Hochjoch. Der Pfad hinauf ist mit einem kräftigen E-Bike teilweise fahrbar, teilweise wird die Schiebehilfe eingesetzt. Ohne Motor muss man überwiegend schieben, der Weg ist aber gut ausgebaut. Achtung: Zwischen der Pfälzerhütte und dem Hochjoch befindet man sich im Vorarlberg und damit in österreichischen Staatsgebiet.

Am Hochjoch öffnet sich ein eindrucksvoller Blick auf das Rätikon und die gegenüberliegende Schesaplana. Vor einem liegt nun der Trail, der am Fuß der mächtigen Felswände hinüber zur Schesaplana-Hütte führt. Dieser Abschnitt bewegt sich überwiegend im S3-Bereich, ist oft gut fahrbar, hat aber auch seine Tücken – einzelne S4-Stellen sind nicht zu unterschätzen. Kurz vor der Hütte muss eine nicht fahrbare Felspartie überwunden werden; hier ist insbesondere bei schweren E-Mountainbikes Vorsicht geboten.

Nach der Einkehr folgt die Abfahrt: Zunächst flüssig, später deutlich technischer, endet der Trail auf einer Forststraße, die hinunter nach Seewis führt. Mangels direkter Trail-Optionen rollt man auf dieser bis ins Dorf und wechselt dort auf die flowigen Trails Richtung Grüsch, ein würdiger Abschluss dieser außergewöhnlichen, streckenweise abenteuerlichen Alpintour.

Zurück nach Landquart gelangt man schließlich entspannt auf der Landstraße durch die Klus.

Hinweis: Die Route befindet sich auf österreichischem Gebiet und führt über, nicht für Mountainbiker freigegebene Strecken. Die Befahrung dieser Route mit einem Mountainbike obliegt mit dem Bewusstsein der Rechtslage in der Verantwortung jedes einzelnen.

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Karte & GPX-Track

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39 km

1360 m

2140 m

524 M.ü.M.

2350 M.ü.M.

1 Tag

Malbun

Landquart

3561

beschränkt tauglich

Thomas A. Giger
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Feb
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