San Romerio - Tirano
Beschreibung
Die Tour beginnt mit dem langen Aufstieg von Poschiavo über Cologna und Balegna zur Alp Sclupetoir, 900 Höhenmeter über dem Talboden gelegen. Der Aufstieg ist gut machbar, führt er doch über gut ausgebaute Berg- und Alpsträsschen. Wenig nach der Alp Sclupetoir geht das Strässchen in einen Singletrail über, der anfänglich leicht abfällt, am Schluss dann aber nochmals etwas ansteigt bis nach San Romerio. Er ist aber problemlos fahrbar. Wer in San Romerio keine Pause einlegt, ist selber schuld. Erstens der phänomenalen Szenerie, zweitens dem rustikalen Berggasthaus wegen. Die Route führt nach San Romerio ein Stück auf dem Bergsträsschen bis Stablino, wechselt dann aber wieder auf einen Singletrail und führt – ein kurzer Gegenanstieg ausgenommen – nun stets bergab bis zur Landesgrenze wenig nach dem Weiler Palü. Man folgt nun stets der Wanderwegmarkierung nach Roncaiola und gelangt schliesslich durch die Weinreben nach Tirano.
Tipp: Der letzte Zug mit erlaubtem Bike-Transport verlässt Tirano in Richtung Poschiavo um 17.40 Uhr
Karte & GPX-Track
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Details zur Tour
26 km
1100 m
1685 m
428 M.ü.M.
1918 M.ü.M.
1 Tag
Poschiavo
Tirano
1126
gut tauglich
Leider fand ich die Tour auch mit neuer Routenführung überhaupt nicht toll. Die Trails vor Stablina sind durchweg schön und flüssig zu fahren. Danach wird es dann sehr grenzwertig. Der Trail nach Palü beginnt mit einer ewigen Hangquerung mit hohem Schiebe-Anteil. Anschließend geht es sehr steil, eng und ausgesetzt nach Palü runter. Wer sein Leben liebt, der schiebt auch hier besser.
Danach geht es dann auf einem alten, nicht mehr gepflegten Pfad weiter. Allein aufgrund der Dornenzweige, die immer wieder über dem Trail hängen, geht es hier nur langsam und vorsichtig voran. Eine Schlange habe ich hier übrigens auch noch aufgeschreckt.
Die wenigen flüssigen Passagen werden immer wieder unterbrochen von heftigen S3-S4 Stellen, und da man meist auf Trockenmauern unterwegs ist, ist das Ganze teils ziemlich ausgesetzt. Das sieht man dummerweise auch nicht immer aufgrund der starken Verbuschung.
Meines Erachtens nach waren das keine tollen Singletrails bis Tirano, sondern ein ziemlicher Krampf und zum Mountainbiken ungeeignet.
Wir sind die Tour am 08.06.25 gefahren. Sie ist absolut lohnenswert und weist einen hohen Singletrailanteil auf. Ab Palü (Pkt. 1300) ist die Route auf ca. 500m verbuscht (u.a Brennnesseln und Dornengebüsch 😩). Aber sonst alles tiptop. Ride on😎
Bin die Tour am 5.7.2023 gefahren. Die beschriebenen Abfahrtstrails waren praktisch nicht gepflegt und sehr zugewachsen und ein Abschnitt eher mit Fahrtechnik 5 zu bewerten bzw. in meinen Augen nicht wirklich geeignet. Weiters fährt man sehr viel auf Schotterpisten bergab und die rumpeligen Saum-/Maultierpfade am Schluss runter nach Tirano sind technisch einfach aber langweilig. Alles in allem finde ich die Tour absolut nicht lohnenswert - v.a. weil es in der Region so viele wirklich tolle Touren mit genialen Trails gibt!
Ich habe die Tour aktualisiert, die Abfahrt von der Schweizer Grenze nach Tirano führt auf diese Weise (auser auf dem allerletzten Stück) faktisch ausschliesslich über tolle Singletrails.