Jof di Sompdogna | Ride MTB

Jof di Sompdogna

Jof di Sompdogna

Am Ende vom Val Saisera nähe Tarvisio wartet eine abenteuerliche Allmountain-Tour mit einer teilweise selektiven Trail-Abfahrt inmitten der Julischen Alpen.


Beschreibung

Die Mountainbike-Tour beginnt im Val Saisera, nahe Valbruna, einem Tal, das durch den Giro d'Italia touristisch aufgewertet wurde. Von dort geht es auf Asphalt südwärts, vorbei am ehemaligen Militärgelände der Polveriera, und dann auf einer Militärstraße auf Schotter stetig bergauf bis zum Rifugio Fratelli Grego. Schon hier werden atemberaubende Aussichten geboten, die man selten während eines Uphills genießen kann.

Nach einer kurzen Abfahrt vom Rifugio folgt ein knackiger Gegenanstieg bis zum Sella Somdogna. Am Sattel selbst wird das Rad schiebend oder tragend entlang des Bergrückens Richtung Süden bis zum Gipfel Jof di Sompdogna auf dem Sentiero 610 gebracht. Der größte Teil des Uphills ist gut zu bewältigen, nur die letzten Meter kurz vor den militärischen Stellungen sind herausfordernder.

Vom Gipfel aus bietet sich ein atemberaubendes Panorama über das Val Dogna, das Val Saisera und in Richtung Süden bis zum Jof di Montasio sowie Cima di Terrarossa. Die darauffolgende Trail-Abfahrt ist anspruchsvoll und teilweise sehr ausgesetzt, mit Schwierigkeiten zwischen S2 und S3 im oberen Bereich. Unterhalb der Felswände quert der Trail die Sentieri 610 und 652, die zum Bivacco Barlo e Giani Stuparich führen. Dieser Höhenweg ist geprägt von einigen Gegenanstiegen und Downhill-Sequenzen, die überwiegend mit S2 bewertet sind.

Ein besonders anspruchsvolles Stück folgt, bei dem das Rad teilweise auch abgeschoben werden muss, hier ist mit Schwierigkeiten von S3 bis S4 zu rechnen. Danach erreicht man eine Kreuzung, an der sich die Wanderwege 611 und 639 teilen. Der Sentiero 639, der anfangs etwas holprig ist und teilweise neben einem Bachbett verläuft, kann nach Starkregen oder Extremereignissen umgeleitet werden, da sich im Kalkstein Bäche stark verlegen können. Anschließend wird der Weg einfacher und verläuft schließlich mit Schwierigkeiten zwischen S1 und S2 bis zum Talboden.

Die Tour endet mit einem kurzen Schotter-Transfer bei der Malga Saisera und führt auf den Talwegen mit Schwierigkeit S2 zurück zum Ausgangspunkt. Diese Tour in den Julischen Alpen ist typisch für Friaul und bietet ein Highlight für alle, die auch bereit sind, das Rad im Downhill kurzzeitig zu tragen. Besonders im Frühjahr sollte man die Schneereste nördlich vom Jof di Montasio nicht unterschätzen.

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Karte & GPX-Track

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21 km

960 m

960 m

846 M.ü.M.

1807 M.ü.M.

Valbruna

Valbruna

3266

nicht tauglich

Martin Depauli
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