Madritschjoch
Beschreibung
Die Tour auf das Madritschjoch beginnt für viele in Spondinig, meist mit einem Shuttle hinauf nach Sulden, oder wie in diesem Fall aus eigener Kraft über die Vellnairalm. Dafür rollt man anfangs nach Prad und steigt dann auf einem Strässchen hinauf zur Maso Valclara. Danach geht die Strasse in einen Schotterweg über, der vorbei an der Vellnairalm bis zur Malga Varnera führt. Auf einem Höhenweg und anschliessend auf einem spassigen, aber anspruchsvollen Singletrail geht es hinab zur Waldruhe. Auf einem Strässchen rollt man von hier nach Sulden und schliesslich bis zur Talstation der Seilbahn. Hier beginnt der zweite Teil der Tour, mit dem Madritschjoch als Höhepunkt. Der Aufstieg mit der Gondel lohnt sich, der Aufstieg aus eigener Kraft würde über eine sehr steile Schotterpiste führen. Etwa so sieht dann auch der Weg von der Schraubachhütte hinauf zum Madritschjoch aus. Sehr kräftige Mountainbiker fahren fast den ganzen Anstieg, einzig ganz am Schluss muss das Mountainbike einige Meter geschoben werden. Das Panorama auf Ortler, Königsspitze und Cevedale ist schlicht umwerfend.
Genauso die Singletrail-Abfahrt. Sie führt anfangs sehr technisch durch das hochalpine Gelände, wird dann immer flüssiger und schneller, führt durch das wunderbare Hochtal zur Zufallhütte und folgt dann stets dem 36er-Weg durch das ganze Martelltal. Vor allem im oberen Teil ist der Trail sehr technisch. Je weiter man hinab durchs Martelltal fährt, desto schneller wird der Weg. Zwischenzeitlich gibt es sogar ein längeres Stück auf einem Schotterweg. Die Abfahrt ist derart lang, dass sie kaum aufhört. Und ganz zum Schluss gibt es den Supertrail von der Ruine Untermontani hinab nach Latsch oder Goldrain. Zurück nach Spondinig fährt man nun idealerweise mit der Vinschgaubahn.
Karte & GPX-Track
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Details zur Tour
57 km
1900 m
2800 m
658 M.ü.M.
3118 M.ü.M.
1 Tag
Prad am Stilfserjoch
Goldrain
1445
beschränkt tauglich
Ich bin die Tour wieder mal gefahren, dieses mal Mitte September 2026 mit einem E-Bike. Passt super für die Tour. Beim Stausee sind wir auf die Strasse ausgewichen wegen der Baustelle. Der Trail-Abschnitt zwischen dem zerfallenen Hotel bis Schmelz ist sehr technisch und nicht jedermanns Sache.
Am Stausee - wie Tour beschrieben - ist im Moment Baustelle und Wegsperrung! Man wird umgeleitet (cirka 100 Höhenmeter) steil nach oben und runter teils nicht fahrbar.
Trail 36 nach dem Stausee auch – wie von Vorgängern beschrieben – ein bisschen beschwerlich. Hat aber auch nette Trailpassagen drin.
Wir haben die Tour im Juli 2025 gemacht und sie war einfach perfekt! Wir sind mit der Seilbahn von Sölden zur Schaubachhütte gefahren (20 € pro Person inklusive Fahrrad) und sind von dort aus auf dem breiten Weg zum Madritsjoch geradelt bzw. gewandert. Die Aussicht vom Gipfel ist atemberaubend. Die ersten 50 Höhenmeter vom Madritsjoch hinunter zur Zufallhütte sind nicht befahrbar, aber danach ist der Trail bis zur Zufallhütte Weltklasse.
Hinter der Zufallhütte wird der Trail schlechter, und ich würde empfehlen, vom ehemaligen Hotel Paradiso di Gio Ponti bis hinunter nach Gand lieber auf der Straße als auf dem Trail zu fahren. In Gand wird der Trail 36 flüssig, und von da an wird es bis hinunter ins Tal immer besser und besser.
Lasst euch diese unglaubliche Tour nicht entgehen!
Tour vom 11.08.2022
Das Madritschjoch ist eine konditionell sehr anspruchsvolle Tour je nach dem von wo man startet , wo man Shuttle- oder Bahnhilfen nutzt und ob mit oder ohne E-Bike gefahren wird. Auf jeden Fall lassen die Teiletappenmöglichkeiten eine variable Planung und die Abschätzung der physischen und technischen Ansprüche zu. Die Tourenbeschreibung RIDE trifft bis zum Gipfel treffend zu.
Ab dem Gipfel ist aber das erste Teilstück (ca, 200 HM) von keinem Biker fahrbar, die steile und enge Wegführung und die hohen Steinblöcke lassen dies nicht zu. Anschliesssend folgte der angesagte Flow mit zwei kurzen knackigen Laufpassagen unterbrochen, fahrbar bis zur Zufallhütte. Ab dort fehlt leider die Wegbezeichnung "36" welche erst in der nachfolgenden Abfahrt bis zum Parkplatz der Martellerhütte , kurz vor dem Alpengasthof Schönblick gelegen, ersichtlich ist. Folgt man nun dem 36er Weg auf der rechten Flusseite in Richtung Stausee und diesem entlang steht man am Ende des Sees vor knackigen kurzen Sigle Trail Aufstiegen welche später in einen unfahrbaren verblockten Bergweg führen; alles nicht fahrbar, ein Dauerschieben auf und ab. Tipp: Der Weg soll bei der ersten Möglichkeit zur parallel verlaufenden Hauptstrasse verlassen werden und sofort auf den Schotterweg links der Hauptstrasse flussabwärts und später auf tollen Singletrails bis zur Burg Obermontani folgen.
Noch besser gleich beim Hotel am See (Beginn Stausee) auf der Hauptstrasse bis zum Biathlonzenter talwärts zu fahren und dann flussabwärts den unendlich langen schnellen Trail zu geniessen.
Immer wieder super coole Tour. Bei der Burgruine muss ein Tor geöffnet werden um dem Trail weiter nach Goldrain zu folgen. Anfangs dachte ich die Burg ist privat und zweifelte ob ich das Tor wohl öffnen darf, aber es wäre jammerschade wenn man diesen Teil verpassen würde.
Wie oben beschrieben, eine Mega-Sache ! - Hier ein kleiner Ausschnitt zum Panorama : https://youtu.be/QzMKwqAsGLg
Madritschjoch ist eine Wahnsinnstour! Haben es schon mehrmals gemacht und inzwischen eine coole Variante zusammengebaut...
Mit dem Shuttle (SüdtirolBike) von Prad nach Sulden, mit der Gondelbahn hinauf zur Schaubachhütte. Dann Madritschjoch über Rifugio Nino Corsi und Zufrittstausee die Trails genießen :-)
Im Martelltal bei Ganda fahren wir links hinauf über Thal nach Premstla und weiter auf den Göflaner Schartlkamm. Den hinunter und am Ende über den Holy Hansen nach Göflan. Zum Auslockern dann über den Radweg retour nach Prad.
Aufstieg am Bike ca.1900hm, Abfahrt knapp ca. 3800hm
Wenn die Fitness passt eine echt lässige Tour!
Hört sich sehr gut an. Hast du die GPX- Daten eurer Tour?