Plätzwiesen-Trail (Strudelkopf)
Beschreibung
Schluderbach liegt zwischen Cortina d'Ampezzo und Toblach am Fusse des Strudelkopfs. Da hoch gelangt man auf einer Schotterstrasse vorbei an der Dürrensteinhütte und über den Strudelkopfsattel. Die letzten Meter hoch zum Gipfelkreuz sind steiler, schmaler aber mit etwas Kraftreserven gut fahrbar. Die Aussicht vom Gipfel ist erstklassig insbesondere auf die gegenüberliegenden Drei Zinnen. Unsere Motivation ist indes eine andere: Der Strudelkopf ist der Ausgangsort des mittlerweile legendären Plätzwiesen-Trails. Dieser zweigt beim Strudelkopfsattel rechts weg und führt rassig durch ein Meer von Legeföhren. Einige enge Serpentinen gehören auch dazu, ebenso eine Schiebepassage mit Halteseilen durch eine Felswand und schliesslich auch ein kleiner Trail-Tunnel. Die Schiebepassage durch die Felswand ist der Grund, warum die Route nur eingeschränkt für E-Mountainbikes tauglich ist. Wer sein Rad in einer Hand halten kann, kann aber auch motorisiert in den Plätzwiesen-Trail steuern. Dieser umrundet den Strudelkopf auf der Nordseite, und nach dem Tunnel steuert man schliesslich in die technisch anspruchsvolle Waldabfahrt hinab zum Dürrensee. Zurück nach Schluderbach gelangt man auf dem Fahrradweg. Fazit: eine wunderbare und reizvolle Halbtages-Tour, die aber etwas zu unrecht in den Legendenstatus gehoben wurde.
Karte & GPX-Track
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Details zur Tour
20 km
930 m
930 m
1403 M.ü.M.
2292 M.ü.M.
1 Tag
Carbonin
Carbonin
1845
beschränkt tauglich
Die Auffahrt ist sehr entspannt machbar, auch vor den letzten Höhenmetern zum Kopf muss man nicht all zu viel Respekt haben. Wir sind daher noch zwischendurch Richtung Dürrenstein los gezogen haben wegen des Wetters nach 300hm abgebrochen. Aber prinzipiell kann man da wunderbar hoch schieben und die Abfahrt ist dann schon den Aufstieg Wert. Der Blick muss nochmal toller sein als vom Strudelkopf und dort ist es schon echt schön. Ich befürchte nur das im Sommer viiiel zu viele Wanderer unterwegs sind. Selbst heute bei Minusgraden, Schnee und im Oktober war was los.
Der Trail hat wirklich alles und ich fande ihn super. Vor allem den unteren Teil (bei Nässe evtl weniger spaßig). Die heiklen Stellen sind super gesichert, Spitzkehren mussten wir teilweise schieben.
Ich kann die Tour sehr empfehlen.
Eine fantastische Runde! Für Ebike genauso gut fahrbar wie mit dem Biobike, denn das Bike muss nie getragen werden, lediglich geschoben und das in einfachem, aber teils sehr ausgesetztem Gelände. Mit Schwindelfreiheit und Liebe zu etwas steilen Spitzkehren ist dies eine unglaublich schöne Tour.